Swin-Golf auf der Herrenmatte
"Monatsendprogramm vom 6. August 2007"
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Endlich war es wieder soweit, die Männerriege traf sich auf der Swin-Golf Anlage Herrenmatte in Hochwald
zu einem Spielabend.
Der Besitzer René Vögtli hat seit unserem letzten Besuch einige
Veränderungen durchgeführt und wer die Anlage nach einem kleinen Fussmarsch erreicht, steht
wirklich vor einem kleinen Schmuckstück. Klar, auch der viele Sommerregen hat einiges dazu beigetragen,
dass die Anlage in satten Grüntönen strahlte und man so richtig mit Elan loslegen wollte.
Da es sich bei den Anwesenden alles um "erfahrene Profis" handelte, fielen die Erklärungen
sehr kurz aus und es wurde auch gleich mit dem Spiel auf den Bahnen begonnen. Wie es sich für Profis
gehört, wurde bereits mit dem ersten Schlag, das grosszügige Terrain abgesteckt und vor allem die Grenzen des
Spielfeldes näher betrachtet ...
Schon nach kurzer Zeit hatte man wieder das Gefühl für Schläger und Ball und die ganze
Sache machte richtig Spass. Es ist bekannt, dass einem Erfolg und "weniger Erfolg" ein treuer Lebensgefährte ist. So
auch hier auf dieser Anlage. Freute man sich zu früh für den geglückten Schlag, folgte prompt der unglückliche
Schlag ins hohe Gras ...
In der Hälfte der Spielzeit trafen sich die Akteure im Herzen der Anlage, die schlichte, aber gemütliche Bar lud
zum verdienten Apéro ein.
Und weiter geht es, die vergnügte Jagd nach guten Schlägen, die genau dorthin fliegen, wo es der Abschläger
auch wirklich geplant hatte. Bereits zu diesem Zeitpunkt konnte der Laie am Spielfeldrand die ersten Geheimnisse
der Profis beobachten und ganz nebenbei ins Nähkästchen der Spieler schauen...
Ja, es ist bekannt, wenn die Vorbereitung nicht stimmt, kann man(n) seine Möglichkeiten nicht voll ausschöpfen.
Beispiel gefällig? Gut, erst den Sitz der Hose überprüfen, anschliessend ein kurzer Griff zur Nase, es folgt die
Windanalyse und der Fingerzeig auf die Mitspieler (jetzt komme ich ...) und schliesslich der Schlag ...
Und so entwickelte jeder Spieler seine eigenen kleinen Vorgehensweisen, um möglichst erfolgreich agieren zu können.
Hauptsächlich am Abschlagpunkt gab es immer wieder viel zu sehen, denn dort herrschte ein munteres und fröhliches
Beisammensein. Speziell zu erwähnen wären noch jene Momente, nach einem "Wunderschlag". Die Anspannung löst sich vom
Körper. Man fühlt sich "leicht" und einfach gut. (Anmerkung der Redaktion: Vielfach
kann dieses Erfolgserlebnis daran erkannt werden, dass der Schläger wie eine Trophäe auf der Schulter getragen wird ...)
Die letzten Sonnenstrahlen hatten das Spielfeld bereits verlassen, als die Spieler sich wieder an der "Spieler-Bar"
trafen, über Erfolg und Misserfolg diskutierten und gespannt auf die Auswertung der Spielresultate warteten.
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