Skiweekend 2008
"Belalp, Wallis - 19./20. Januar 2008"
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Seit mehreren Tagen herrschte eine gewisse Unruhe!
Endlich, nachdem das letzte Skiweekend aufgrund von Wetterkapriolen ausgefallen war, sollte es wieder soweit
sein.
Das Ziel: die Belalp im Wallis
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Die Anreise: per Zug durch den neu eröffneten Lötschbergeisenbahntunnel
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Das Wetter: besser kann es nur noch auf Postkarten dargestellt werden
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Die Schneeverhältnisse: jeder würde davon träumen
Bereits um 06:00 Uhr startete die Reise ab Tecknau Bahnhof, umsteigen in Olten, in Bern, in Brig und
schlussendlich in Blatten auf die Seilbahn und wir erreichten das Ziel bereits um 09:30 Uhr. Noch schnell
umziehen, einen Kaffee, einen Nussgipfel zur Stärkung und los auf die wunderbaren Pisten der Belalp.
Ja, ja, wenn Engel reisen, lacht der Himmel, die Sonne strahlt, der Schnee ist herrlich pulvrig, was will
das Herz noch mehr. Das Skiweekend der Männerriege hatte begonnen.
Die örtlichen Skibahnen hatten im letzten Jahr den langen Schlepplift mit einem 6er Sessellift
(inkl. Windschutz!!) ersetzt. Einige waren sogar der Meinung es hätte eine Sitzheizung, doch dies
konnte nicht bestätigt werden, auf alle Fälle es war wirklich angenehm und sehr bequem.
Kaum vom Skilift, das erste grosse Gruppenfoto und schon folgte der erste Kontakt mit dem Schnee, gut es gibt
jene, die es langsam angehen liessen, andere mussten wirklich wissen, wie es sich denn nun anfühlt, sich
im Pulverschnee zu drehen ...
Es folgten genussvolle Stunden in der Winterpracht der Belalp. Schliesslich musste der Körper zur
wohlverdienten Ruhe zurück in die Wirtschaft geführt werden, Mittagszeit war angesagt.
Während die Männerriegler sich auf den Pisten vergnügten, war Roger Federer in der Hitze
von Melbourne noch immer schwer beschäftigt. Wir konnten so die letzten
Spielzüge beobachten und den Abschluss des 4:27 Stunden langen Fights zwischen Roger Federer und dem Serben
Janko Tipsarevic mit dem Sieg bejubeln. Ein kurzer Blick in die Speisekarte, bestellen und gespannt auf den
nächsten sportlichen Höhepunkt dieses Tages warten. Die schwierige Abfahrt von Kitzbühl stand
im Skizirkus auf dem Programm. Die Spannung im Restaurant war förmlich zu spüren, als Didier Cuche
sich als "beste Schweizer Hoffung" auf die mörderische Piste stürzte.
Zwei Minuten später war es klar, es war die langverdiente Belohnung für einen unermüdlichen
Einsatz. Didier Cuche gewann Kitzbühl und die Männer waren wieder so richtig fit, um auch das
Nachmittagsprogramm auf der Belalp in Angriff zu nehmen.
Skifahren total!
Der Tag neigte sich langsam dem Abend entgegen, die Calimeros spielten für ihre Fan's am 2.
Schneegaudi-Weekend, wir genossen die Gesellschaft mit den ausgekühlten Damen aus Eptingen, Sämi
versuchte noch schnell einen oder gar zwei Traktoren zu verkaufen und später zog es uns in die Wärme
der naheliegenden Schneebar. Während sich draussen der Tag mit einem ganz speziellen Himmelsbild
verabschiedete, prosteten wir uns in der Wärme mit kühlem Walliser Weisswein zu. Bald hiess
es jedoch zurück ins Nachtlager zu kehren. Die Wirtsleute und das freundliche Personal des Hotel Aletschhorn
(www.aletschhorn.ch)
erwarteten uns zum Nachtessen.
Im neugestalteten Restaurant mit viel Holz und Licht sollte zum ersten Mal eine Abendunterhaltung stattfinden.
Dr "Wisy va Grechu", ein Walliser Alleinunterhalter sorgte mit seiner Orgel für Musik und Gesang.
Noch ist nicht bestätigt, ob er denn nun den Abend seinen Gesang mit Playback-Musik verzierte oder seine
gespeicherte Musik mit Playback-Gesang verschönerte, doch gefallen hat es den vielen tanzenden Paaren
schlussendlich denoch. Erstaunt waren die Männer jedoch ab dem Belalp-Lied. Da erhoben sich
die lokalen Frauen, legten die Hand aufs Herz und sangen und jodelten voller Leidenschaft. Für das nächste
Skiweekend gilt es daher, den Text auswendig zu lernen!
Die Nacht brachte schliesslich Ruhe und Erholung für den nächsten Skitag. Der Morgen verwöhnte uns mit Sonnenschein und einem wolkenlosen HImmel. Nach der Stärkung ging es wieder auf die Piste. Der nächste Halt sollte um 12:00 Uhr auf der Sonnenterrasse des Hotel Belalp (www.hotelbelalp.ch) stattfinden. Hungrig und ein bisschen müde von den unzähligen Skifahrten genossen wir die Aussicht ins Walliser Bergpanorama. Die lokalen Spezialitäten taten ein übriges zur Erholung, bevor es wieder auf die Piste ging.
Der wunderschöne Nachmittag verging viel zu rasch! Schon bald hiess es, die letzte Abfahrt in Angriff zu nehmen. Gepäck holen und ins Tal runter fahren. Rechtzeitig erreichten wir die Talstation, um mit dem Postauto wieder hinunter ins Tal zu fahren und den Zug zu besteigen. Die Heimfahrt im Zug macht erst recht Freude, wenn man die endlose Schlange an Fahrzeugen auf der Strasse an sich vorbeiziehen lassen kann und sich erholen kann.
Die Bilder mit viel Sonnenschein ... |